Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg untersuchten jüngst die Sicherheit von Banking-Apps – und fanden heraus, dass einige Anwendungen nicht ausreichend gegen Hackerangriffe geschützt sind. Gut zu wissen für Sparda-Kunden: Die Apps der Sparda-Banken sind nicht betroffen.

Einige Apps fürs Online-Banking sind nicht sicher – das demonstrierten jetzt Informatiker der Universität Erlangen-Nürnberg. Demnach konnten die Apps unerlaubt genutzt und kopiert, die IBAN bei Überweisungen geändert und Transaktionsnummern (TAN) für Online-Überweisungen auf andere Geräte gesendet werden.

Bisher keine Angriffe in der Praxis

Das Hauptproblem bei diesen Apps sehen die Experten im „Ein-Geräte-Banking“. Das bedeutet: Kunden nutzen die Banking-App und die TAN-App auf demselben Gerät. Weltweit setzen viele Banken auf die Software der Firma Promon. Sie soll das mobile Banking sicherer machen. Den Forschern ist es dennoch gelungen, das Programm zu manipulieren und so auf Bankkonten zuzugreifen. Software-Anbieter Promon bestätigt das Problem – betont aber, dass es bisher keine Fälle in der Praxis gäbe.

Sparda-Banken nutzen andere Software

Die gute Nachricht: Die Sparda-App ist nicht betroffen, weil die Gruppe der Sparda-Banken die Software der Firma Promon nicht einsetzt. Im Übrigen hat die Sparda-Bank Hannover das Thema Online-Sicherheit schon lange auf dem Radar. Bei dieser interaktiven Sicherheitstour erfahren Sie mehr zu den Sicherheitstechniken. Einfach den Link öffnen und in der rechten Spalte auf den Button „Sicherheitstour starten“ klicken.

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