Von eingefrorenen Leitungen über Risse im Mauerwerk bis hin zu durchfeuchteten Dächern und Fassaden – in den Wintermonaten kann das Wetter der eigenen Immobilie ganz schön zusetzen. Hausbesitzer sollten den Frühling daher nutzen, um die eigenen vier Wände auf Winterschäden zu prüfen. Diese Checkliste hilft Ihnen dabei.

Ein Praxistipp vorweg: Wenn Sie Reparaturbedarf am Haus entdecken, sollten Sie zeitnah einen Fachbetrieb mit der Instandsetzung beauftragen. Denn in der Regel haben die Betriebe im Frühjahr noch viele Lücken in den Auftragsbüchern – im Spätsommer und Herbst wird es dann oft eng, einen Termin zu ergattern.

Auf folgende Punkte sollten Sie bei Ihrem Hauscheck besonders achten:

Ist das Dach noch dicht?

  • Überprüfen Sie, ob die Ziegel den Winter schadenfrei überstanden haben und ob sie noch richtig sitzen. Schauen Sie sich auch die Einfassungsbleche rund um den Kamin, an den Gauben und in den Kehlen an. Ist hier noch alles dicht oder gibt es Risse, durch die Feuchtigkeit ins Mauerwerk sickern kann?
  • Checken Sie auch, ob die Schindeln an den Gauben und Giebeln noch festsitzen und wie es um das Schneefanggitter bestellt ist.
  • Werfen Sie einen prüfenden Blick in die Regenrinne. Stecken hier noch Laub und Ästchen drin, müssen diese entfernt werden, damit das Regenwasser richtig abfließen kann.
  • Sie haben Dachfenster? Dann sollten auch diese auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. Sind die Dichtungen noch okay? Haben sich die Fensterrahmen eventuell in der Kälte verzogen?

Wie sieht die Fassade aus?

  • Prüfen Sie, ob sich in der Hauswand neue Risse gebildet oder bestehende Risse vergrößert haben. Das kann zum Beispiel passieren, wenn es sehr kalt ist und Feuchtigkeit im Mauerwerk gefriert.
  • Schauen Sie sich auch den Schutzanstrich der Fassade an. Gibt es Stellen, an denen er abgeplatzt ist? Dann ist es wichtig, ihn zu erneuern, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann.
  • Machen Sie die Klopfprobe: Hört sich der Putz an manchen Stellen hohl an, deutet das auf Mängel hin. In diesem Fall sollten Sie einen Experten hinzuziehen, der die entsprechende Stelle begutachtet.
  • Überprüfen Sie auch Fenster, Türen und Rollläden: War es sehr kalt, kann sich der Rahmen verzogen haben. Schauen Sie sich auch das Material von Fenster- und Türrahmen an und prüfen Sie, ob Nässe und Kälte ihm zugesetzt haben. Das gilt insbesondere für Holzverkleidungen.

Wie steht es um die Heizungsanlage?

  • Inspizieren Sie die Heizkörper in Ihren Wohnräumen: Tritt irgendwo Heizungswasser aus? Oder hält noch alles dicht?
  • Überprüfen Sie auch die Leitungen: Starker Frost kann die Heizungsrohre mitunter stark beschädigen.
  • Machen Sie auch den Technikcheck: Wie ist es um Pumpe, Elektrik und Elektronik bestellt? Haben sie den Dauerbetrieb im Winter gut überstanden?

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Beitragsbild: iStock | Urheber: fotografixx