Über 90 Prozent der Internetnutzer sorgen zu Lebzeiten nicht dafür, dass im Todesfall eine Vertrauensperson Zugriff auf ihre Online-Daten hat. Erben stehen dadurch oft vor größeren finanziellen Schwierigkeiten und emotionalen Belastungen.

Die Vinyl-Sammlung für Basti, meine Ringe kriegt Franzi. Viele haben im Geist schon einmal durchgespielt, was wir anderen hinterlassen würden. Aber was ist mit unserem Online-Fotoalbum? Was passiert mit den Postings bei Facebook? Wer kümmert sich um den digitalen Nachlass?

Digitaler Nachlass: Online für die Ewigkeit?

Alle drei Minuten stirbt ein Facebook-Nutzer, ohne dass er geregelt hat, was mit seinem Profil, seinen Posts, Privatvideos, seiner Musik oder seinen Kontakten geschehen soll. Die Passwörter kennt oft nur der eigene Kopf. 57 Prozent der Internetnutzer schreiben sie nirgendwo auf. Durch die fehlenden Zugangsdaten können Angehörige die Daten weder löschen noch als Erinnerung verwahren. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat unter www.machts-gut.de  zusammengefasst, was alles zum digitalen Nachlass gehört. Darüber hinaus sind dort hilfreiche Checklisten zu finden.

Den digitalen Nachlass richtig vererben

Wo alle Zugangsdaten sicher verwahren? Braucht man einen Passwortmanager? Wie arbeiten digitale Nachlassverwalter? Je weiter die Digitalisierung voranschreitet, desto  wichtiger wird auch hier die korrekte Nachlassbearbeitung.

Mehr erfahren: Veranstaltung besuchen!

Am 26. Oktober 2016 gibt es im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Alles geregelt?“ den Vortrag:

„Digitaler Nachlass – Deine Spuren im Netz“

Beginn ist um 19.00 Uhr. Die Referentin Birgit-Aurelia Janetzky ist Diplom-Theologin und gilt als Expertin für digitalen Nachlass und Trauer im Internet.

Im Anschluss an den Vortrag bleibt genügend Zeit für Ihre Fragen.

Der Vortrag findet in der Kundenhalle der Sparda-Bank Hannover eG, Ernst-August-Platz 8,30159 Hannover statt.

Eintrittspreise und Vorverkauf

Eintritt je Abend:

  • 10 Euro
  • inklusive Broschüre: 17 Euro
  • Broschüre einzeln: 10 Euro

Sparen Sie als Kunde der Sparda-Bank Hannover und als Abonnent von HAZ und NP:

  • Eintritt je Abend: 8 Euro*
  • Eintritt inklusive Broschüre: 15 Euro*
  • Broschüre einzeln: 8,90 Euro*
    *Gilt nur bei Vorlage der BankCard der Sparda-Bank Hannover oder der AboPlus-Karte.

Eintrittskarten und Broschüren erhalten Sie:

  • in der Sparda-Bank Hannover, Ernst-August-Platz 8, Hannover
  • in den Geschäftsstellen von HAZ und NP in Hannover, Wunstorf, Neustadt, Barsinghausen, Lehrte, Burgdorf, Burgwedel, Langenhagen und Wedemark
  • in den HAZ/NP-Ticketshops, im Üstra Kundenzentrum, in der Galeria Kaufhof und im Theater am Aegi
  • über die Tickethotline 0511-12123333
    sowie im Internet unter www.haz.de/tickets und Broschüren: www.shop.haz.de oder www.shop.neuepresse.de

Die Broschüre „Alles geregelt?“

alles-geregelt-broschuereDie Ratgeberbroschüre „Alles geregelt“ enthält Infos von A wie Altersvorsorgevollmacht bis Z wie Zustellungsvollmacht. Mit Checklisten und Tipps hilft Ihnen dieser Leitfaden dabei, alle wichtigen Unterlagen zu ordnen und die letzten Wünsche für Angehörige auffindbar aufzuschreiben. Auch rechtsgültige Muster für Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht sind in diesem 108 Seiten umfassenden Leitfaden enthalten. Er ist ab 8,90 Euro erhältlich. In Verbindung mit dem Kauf einer Eintrittskarte gibt es einen Rabatt. Sie erhalten die Broschüre in den genannten Vorverkaufsstellen. Oder bestellen sie bequem unter der kostenfreien Servicerufnummer: 08 00-151 8518 oder im Internet unter www.shop.haz.de oder www.shop.neuepresse.de zzgl. 2,90 Euro Versandkosten.

Bildquelle Beitragsbild: semno.de