Das Leben läuft, alles ist wunderbar. Trotzdem lohnt es sich, auch an später zu denken. Wer rechtzeitig Vorkehrungen trifft, stellt zum Beispiel sicher, dass sein Erspartes irgendwann mal in die richtigen Hände gelangt. Die Broschüre „Alles geregelt?“ der Sparda-Bank Hannover, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Neuen Presse liefert wertvolle Tipps – unter anderem zum Thema Erbrecht.

Ganz schön viel Geld: Allein im Zeitraum von 2015 bis 2024 werden in Deutschland 3,1 Billionen Euro vererbt. Das ergab jüngst eine Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge. Klar, kaum jemand macht sich gerne Gedanken darüber, was mal ist, wenn das eigene Leben zu Ende ist. Doch fest steht: Wer seiner Familie später ein Erbe hinterlassen möchte, sollte dieses Thema nicht zu lange aufschieben. Denn ein Testament zu verfassen, ist gar nicht so leicht, wie es sich vielleicht anhört. Dabei lauern so einige juristische Fallstricke.

Hätten Sie zum Beispiel gewusst, dass …

  • … es nach unserer Rechtsauffassung nicht denkbar ist, dass jemand keinen Erben hat? Wenn sich kein Erbe findet, erbt letzten Endes der Staat.
  • … es für Eheleute die Möglichkeit gibt, gemeinschaftlich ein Testament aufzusetzen? Ein Testament mit solchem Inhalt wird „Berliner Testament“ genannt.
  • … im § 2229 BGB die Testierfähigkeit geregelt ist? Ein Minderjähriger kann ein Testament erst dann erstellen, wenn er das 16. Lebensjahr vollendet hat. Wer nicht im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist (etwa durch Geistesschwäche oder Bewusstseinsstörung), kann laut Gesetz kein Testament aufsetzen.
  • … jeder, der testierfähig ist, ein Testament selbst schreiben kann? Man spricht dann von einem privatschriftlichen Testament. Wird der Letzte Wille mithilfe eines Notars verfasst, spricht man von einem notariellen Testament.
  • … ein privatschriftliches Testament selbst mit der Hand geschrieben und unterschrieben werden muss? Andernfalls ist das Testament nicht gültig.

Informationsbroschüre „Alles geregelt?“

Die Broschüre „Alles geregelt?“ von der Sparda-Bank Hannover, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Neuen Presse liefert Ihnen weitere solide und verständliche Informationen zum Thema. Mit diversen Formularvordrucken hilft Ihnen dieser Ratgeber auf mehr als 100 Seiten dabei, alle wichtigen Unterlagen zu ordnen und die letzten Wünsche für Angehörige auffindbar aufzuschreiben. Ebenfalls gibt es viele nützliche Informationen zu den Themen digitaler Nachlass, Patientenverfügung und Vollmachten.

Sie können diesen Ratgeber ganz einfach online im Shop der HAZ oder hier bei der NP bestellen. Oder Sie melden sich telefonisch unter 0800 1518 518. Die Broschüre kostet 9* bzw.10 Euro zzgl. 2,90 Euro Versandkosten.

* Gilt nur bei Vorlage der BankCard der Sparda-Bank Hannover oder der AboPlusKarte.
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