Durch Verkehrsunfall oder schwere Krankheit: Manchmal lässt sich nicht mehr selbst entscheiden, welche ärztliche Behandlung man wünscht, und dann stehen die Angehörigen oft hilflos da. Die Broschüre „Alles geregelt?“ der Sparda-Bank Hannover, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) und der Neuen Presse (NP) liefert wertvolle Tipps zum Thema Patientenverfügung.

Wer entscheidet, was mit einem passiert, wenn man selbst nicht mehr in der Lage dazu ist – etwa dann, wenn man nach einem Fahrradsturz im Krankenhaus im Koma liegt? Möchte man durch medizinische Apparate am Leben erhalten werden und welche Eingriffe hält man für richtig? Fragen über Fragen und die Angehörigen sind mit den Antworten darauf meist überfordert, da kaum jemand schon vorher im Familienkreis über den Fall der Fälle spricht. Verbände und Institutionen raten daher seit Jahren dazu, eine Patientenverfügung zu verfassen. Trotzdem besitzt nur etwa ein Viertel der Bundesbürger ein solches Dokument. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg im Auftrag der Apotheken Umschau.

Wie sieht eine Patientenverfügung eigentlich aus?

  • Eine Patientenverfügung muss genau formuliert werden und den geforderten gesetzlichen Bedingungen entsprechen. Damit kein Zweifel an der Richtigkeit des Dokuments aufkommt, sollte bei Unsicherheiten ein Rechtsanwalt oder Notar zurate gezogen werden.
  • Das Dokument enthält medizinische, pflegerische und rechtliche Aspekte. Die Mustervorlagen in der Broschüre „Alles geregelt?“ dienen zur Orientierung, müssen aber für jeden Patienten individuell angepasst werden.
  • Zur Wahrung der Willensbekundung sollte der Verfügende gleichzeitig eine Person seines Vertrauens als Betreuer benennen. Wichtig: Die ausgewählte Person sollte ausführlich informiert werden, damit sie die persönlichen Wünsche genau nachvollziehen kann.
  • Ratsam ist, beim Erstellen der Patientenverfügung eine ärztliche Beratung mit einzubeziehen. Sie kann dazu beitragen, dass die ärztlichen Maßnahmen, in die eingewilligt oder die untersagt werden, genau beschrieben werden. Sowohl Betreuer als auch Arzt sollten die Verfügung mit unterzeichnen.
  • Experten empfehlen, das Dokument handschriftlich zu verfassen – so würde deutlich, dass sich der Verfasser ausführlich mit dem Thema beschäftigt hat und individuelle Regeln für sich festgelegt und nicht nur allgemeine Hinweise auf ein beliebiges Formular geschrieben hat.

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Die Broschüre „Alles geregelt?“ von der Sparda-Bank Hannover, der HAZ und der NP liefert Ihnen auf mehr als 100 Seiten weitere Informationen zum Thema digitaler Nachlass, zu Erbrecht, Patientenverfügung und mehr. Diverse Formularmuster helfen Ihnen dabei, alle Vorkehrungen zu treffen und sie Ihren Angehörigen zugänglich zu machen.

Sie können diesen Ratgeber ganz einfach online im Shop der HAZ oder hier bei der NP bestellen. Oder Sie melden sich telefonisch unter 0800 1518 518. Die Broschüre kostet 9* bzw.10 Euro zzgl. 2,90 Euro Versandkosten.

* Gilt nur bei Vorlage der BankCard der Sparda-Bank Hannover oder der AboPlusKarte.
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