Ob in sozialen Medien, E-Mails oder externen Cloud-Speichern – wir hinterlassen eine Menge Daten im Netz. Es lohnt sich also, rechtzeitig Vorkehrungen für den digitalen Nachlass zu treffen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Alles geregelt?“ von der Sparda-Bank Hannover, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) und der Neuen Presse (NP) gibt die Theologin und Social-Media-Expertin Birgit Aurelia Janetzky wertvolle Tipps zum Thema: Am 25. Oktober erklärt sie in ihrem Vortrag „Digitaler Nachlass – Deine Spuren im Netz“, worauf Sie achten sollten.

An die 90 Prozent der Deutschen gehen im Durchschnitt einmal pro Woche ins Internet. Kein Wunder – schließlich vereinfachen viele Online-Services das tägliche Leben. Doch bei vielen Angeboten gilt: Sie erfordern einen persönlichen Account. Stirbt dessen Inhaber, gehen seine Rechte und Pflichten auf den oder die Erben über – ein guter Grund, rechtzeitig vorzusorgen. Also: Erfassen Sie alle Konten mit Zugangsdaten und klären Sie, was damit geschehen soll.

Darauf sollten Sie achten

  • Jeder Internetnutzer sollte in seinem Testament auch seinen digitalen Nachlass benennen. In einer Vollmacht lässt sich genau festhalten, wer später Zugang zu welchen Accounts, Profilen und Vertragsverhältnissen haben soll und was dann mit den persönlichen Daten geschieht.
  • Um rechtliche Probleme zu vermeiden, sollte man die Vollmacht unbedingt schriftlich erteilen. Sie kann auch zeitlich befristet, widerruflich oder an eine bestimmte Bedingung geknüpft sein.
  • Wer Sorge hat, dass die Vollmacht verloren gehen könnte, kann sie notariell beurkunden lassen – am besten gleich mit den Zugangsdaten.
  • Immer mehr Notare und Rechtsanwälte bieten auch eine professionelle Abwicklung des digitalen Erbes an. Im Zweifel lohnt sich eine entsprechende Nachfrage in der Kanzlei. Hilfreich ist zudem die Online-Plattform „Macht’s gut“.
  • Als Erblasser können Sie auch verfügen, dass sich ein IT-Unternehmen – Profis in Sachen elektronische Informations- und Datenverarbeitung – um die Abwicklung des digitalen Erbes kümmert. So brauchen sich die Hinterbliebenen um nichts mehr zu kümmern. Dieser Weg kann auch für die Erben sinnvoll sein – zum Beispiel, wenn sie keinen Zugang zu den digitalen Daten haben.

Mehr erfahren: Jetzt Tickets sichern!

Expertin Birgit Aurelia Janetzky

Expertin Birgit Aurelia Janetzky

Neugierig geworden? Dann sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für den Expertenvortrag! Los geht’s am 25. Oktober um 19 Uhr in der Kundenhalle der Sparda-Bank Hannover eG (Ernst-August-Platz 8, 30159 Hannover). Kunden der Sparda-Bank Hannover sowie Abonnenten der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) oder der Neuen Presse (NP) profitieren von Sonderpreisen: Sie erhalten eine Eintrittskarte für nur 8* statt 10 Euro. Ein Ticket mit Broschüre gibt’s für 15* statt 17 Euro. Wer nur die Broschüre „Alles geregelt?“ haben möchte, zahlt dafür 9* statt 10 Euro (siehe unten „Jetzt bestellen“).

Tickets erhalten Sie hier:

  • in den Geschäftsstellen von HAZ und NP in Hannover, Wunstorf, Neustadt, Barsinghausen, Laatzen, Lehrte, Burgdorf, Burgwedel, Langenhagen und der Gemeinde Wedemark
  • in den HAZ- und NP-Ticketshops im Üstra-Kundenzentrum, in der Galeria Kaufhof und im Theater am Aegi
  • an der Abendkasse

Jetzt bestellen: Informationsbroschüre „Alles geregelt?“

Die Broschüre „Alles geregelt?“ von der Sparda-Bank Hannover, der HAZ und der NP liefert Ihnen auf mehr als 100 Seiten weitere Informationen zum Thema digitaler Nachlass, zu Erbrecht, Patientenverfügung und mehr. Diverse Formularmuster helfen Ihnen dabei, alle Vorkehrungen zu treffen und sie Ihren Angehörigen zugänglich zu machen.

Sie können diesen Ratgeber ganz einfach online im Shop der HAZ oder hier bei der NP bestellen. Oder Sie melden sich telefonisch unter 0800 1518 518. Die Broschüre kostet 9* bzw.10 Euro zzgl. 2,90 Euro Versandkosten.

* Gilt nur bei Vorlage der BankCard der Sparda-Bank Hannover oder der AboPlusKarte.
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