In wenigen Wochen beginnen die großen Ferien und damit die Urlaubszeit. Was gehört in die Reisekasse? Was macht man im Notfall? Ein wichtiges Zahlungsmittel auf Reisen ist die Kreditkarte.

Bei den Vorbereitungen Ihrer Reise erfahren Sie recht schnell, wie Sie Ihre Kreditkarte in Ihrem Urlaubsland am besten einsetzen. Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrer Bank nach dem Kartenlimit. Pro Abrechnungsmonat kann mit der Karte aus Sicherheitsgründen nur ein bestimmter Betrag verfügt werden. Wenn das Kreditkartenlimit nicht ausreicht, sprechen Sie mit Ihrem Berater und lassen Sie den Betrag für den Auslandsaufenthalt erhöhen.

Kreditkarte: Keine Gebühren in Euro-Ländern

Mit einer Kreditkarte können Sie weltweit bezahlen. Kartenzahlungen mit Visa, Mastercard und American Express sind in Euro-Ländern kostenlos, wenn die Kreditkarte von einem europäischen Institut herausgegeben wurde. Die Auslandseinsatzgebühr entfällt also, wenn Sie z. B. mit Ihrer SpardaMasterCard (aktivieren) die Restaurantrechnung in Paris bezahlen.

Auslandseinsatzgebühren in Nicht-Euro-Ländern

Wenn Sie Ihre Kreditkarte in einem Land nutzen, dass nicht den Euro als offizielle Landeswährung hat, wird die Auslandseinsatzgebühr berechnet. Meistens liegt die Gebühr zwischen ein und zwei Prozent ausgehend vom Rechnungsbetrag. Die Auslandseinsatzgebühr fällt für die Umrechnung der Umsätze aus dem Ausland an. Kurs, Gegenwert und Auslandseinsatzgebühr sehen Sie später auch auf Ihrer Kreditkartenabrechnung.

Bargeld abheben mit der Kreditkarte

Am Geldautomaten oder am Bankschalter wird ebenfalls die Auslandseinsatzgebühr in nicht Euro-Ländern fällig. Hinzu kommt noch die Bargeldgebühr. In allen Euro-Ländern zahlen Kunden mit einer Kreditkarte der Sparda-Bank Hannover für Barauszahlungen am Geldautomaten nur 2 Euro Gebühren. Im Vergleich zur Bankcard haben Sie somit eine günstige Möglichkeit der Bargeldbeschaffung am Urlaubsort.

Vermeiden Sie bei Bezahlvorgängen und Bargeldabhebungen die Umrechnung in Euro

Manchmal gibt es im Ausland die Wahlmöglichkeit, den Rechnungsbetrag in Euro umzurechnen. Dies wird auch DCC (Dynamic Currency Conversion) genannt. Das ist nicht immer vorteilhaft für Sie. Die Gründe beleuchteten wir im Beitrag „So schonen Sie Ihr Urlaubsbudget„.

Kreditkarte weg – was tun?

Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen kann es passieren, dass die Kreditkarte verloren geht. Grundsätzlich heißt es in diesem Moment: Ruhe bewahren! Sobald Sie den Verlust bemerken, lassen Sie die Karte umgehend sperren. Beim Erhalt Ihrer Kreditkarte bekommen Sie auch eine Notfallnummer ausgehändigt, unter der Sie die Karte sperren lassen können. Diese Nummer muss mit ins Gepäck.

Sie können auch den zentralen Sperrnotruf 116 116 anrufen. Beim Kartenverlust im Ausland mit der Ländervorwahl für Deutschland +49. Bewahren Sie Kreditkarte und Sperrnummer immer getrennt voneinander auf. Ab dem Zeitpunkt, an dem die Karte gesperrt wurde, haften Sie nicht mehr für entstandene Schäden.

Zweite Kreditkarte für alle Fälle

Nehmen Sie vorsichtshalber eine zweite Karte mit in den Urlaub, die Sie mit Reisepass und Reiseunterlagen im Hotelsafe deponieren. So sind Sie immer auf der sicheren Seite.

Womit zahlen Sie am liebsten im Urlaub?

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